Wenn eine Wurzelkanalbehandlung nicht ausreicht, um eine Entzündung im Bereich der Zahnwurzel zu beseitigen, kann eine Wurzelspitzenresektion (WSR) notwendig sein. Dabei handelt es sich um einen kleinen chirurgischen Eingriff, der dazu dient, den natürlichen Zahn zu erhalten – auch dann, wenn andere Maßnahmen bereits ausgeschöpft sind.
Wann ist eine WSR notwendig?
Eine WSR kommt typischerweise zum Einsatz bei:
- chronischen Entzündungen an der Wurzelspitze (z. B. Granulome oder Zysten)
- nicht abheilenden Beschwerden trotz abgeschlossener Wurzelkanalbehandlung
- Frakturen oder Fremdkörpern im unteren Teil des Wurzelkanals
- Wiederkehrenden Schwellungen oder Fisteln am Zahnfleisch in Wurzelspitzennähe
Ziel der Behandlung ist es, die entzündete Wurzelspitze samt umliegendem Gewebe zu entfernen, den Kanal rückwirkend zu versiegeln und den Zahn so langfristig zu stabilisieren.
Die WSR ist ein erprobter Eingriff mit hoher Erfolgsquote – besonders, wenn er rechtzeitig durchgeführt wird.
Ihre Vorteile:
- ✅ Zahnerhalt trotz tiefer Entzündung
- ✅ Vermeidung von Zahnersatz oder Implantaten
- ✅ Schonender, mikrochirurgischer Eingriff
- ✅ Kurze Behandlungsdauer, in der Regel ambulant
Zahnerhalt statt Zahnersatz – auch wenn’s kompliziert wird.
Wir beraten Sie bei Weihard Zähne individuell, ob eine Wurzelspitzenresektion für Sie sinnvoll ist, und arbeiten bei Bedarf mit erfahrenen chirurgischen Kollegen zusammen.